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Aus Misserfolgen lernen - aber auch aus Erfolgen!

Dieser Fink muss in Oberitalien nun nicht mehr um sein Leben fürchten © madmatah, stock.xchng

Über die nachfolgende Erfolgsnachricht unermüdlicher Vogelschützer sollten wir uns freuen, zumal wir ja im Tierschutzbereich weit überwiegend Negativ-Berichte verdauen müssen. Aber genauso, wie wir Misserfolge eigener Aktionen konstruktiv verwerten sollten, indem wir eventuelle eigene Fehler suchen und künftig vermeiden, genauso sollten wir auch aus Erfolgen anderer lernen. Freudig zur Tagesordnung überzugehen reicht nicht. Wer immer besser werden möchte, muss die Mühe auf sich nehmen, die Methoden zu studieren, die im konkreten Fall den Erfolg ermöglichten. Nur so wird allmählich echte Tierschutzpolitik entstehen können, die nicht vom Zufall lebt, sondern von zielführender Systematik.

Liebe Natur- und Tierfreunde,

eine gute Nachricht hat uns gestern aus Italien erreicht: Eine weitere unserer Klagen gegen die Großfanganlagen in Oberitalien war erfolgreich - nach den Anlagen in Brescia müssen nun auch die 21 Betriebe in der Nachbarprovinz Bergamo ihre Netze einholen. Die Genehmigung zum Fang von Finken und Drosseln galt bis zum 31.12.2011, nun ist Schluss! Die Tiere sollten als Lockvögel für die Tarnhüttenjagd verwendet werden und hätten ihre Artgenossen vor die Flinte der Jäger gelockt. Einige zehntausend Vögel werden nun nicht gefangen werden. ... Gestern haben wir unseren Abschlussbericht zum Vogelschutzcamp auf Malta veröffentlicht. Die umfangreiche Ausarbeitung mit vielen Hintergrundinfos finden Sie hier.

Beste Grüße
Alexander Heyd
Geschäftsführer Komitee gegen den Vogelmord e.V.

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