Erfolgsmeldung aus Russland: Handel mit Robbenfellen verboten

Schon 2009 setzten sich IFAW und Liga für Tierschutzpolitik, eine unserer Partnerorganisationen, erfolgreich für die Abschaffung der Jungrobbenjagd auf russischem Boden ein. Wie nun bekannt wurde, verbietet Russland ebenso wie Kasachstan und Weißrussland nun auch den Handel mit Robbenfellen - ein Durchbruch, mit dem selbst die engagierten Kämpfer Gisela Mutke und Wasmut Reyer nicht gerechnet hätten. Wie dieser Erfolg im Einzelnen zu bewerten ist, erklärt der IFAW in seiner Pressemitteilung.
Liga für Tierschutzpolitik begrüßt weitreichendes EU-Handelsverbot für Robbenerzeugnisse
Die mit uns befreundete Liga für Tierschutzpolitik kommentiert in ihrer Pressemitteilung den Ausgang einer Abstimmung des Europäischen Parlamentes zu Importbestimmungen über Robbenprodukte.
Russland erweitert Robbenjagdverbot
„Liga für Tierschutzpolitik“ begrüßt Brücke einer neuen Humanitätspolitik
In Russland ist ein komplettes Verbot der Jagd auf Robbenbabies ausgesprochen worden. Das Erlegen von Robbennachwuchs bis zu einem Jahr (Serki, graue Robben) und der Robben im Fellwechsel (Chochluschki, eigentlich scherzhaft für die Ukrainerin) ist komplett verboten worden. Wie der Pressedienst des Umweltministeriums mitteilt, hat dazu Jurij Trutnev, Umweltschutzminister, am Mittwoch informiert.
Hoffnung für Russlands Robben?
„Liga für Tierschutzpolitik“ sieht neue Chancen für Eindämmung grausamer Robbenjagd
Auf einen Großteil der Zigtausend neu geborenen Robben in Russland am Weißen Meer wartet in Kürze ein extrem grausamer Tod: Ein norwegisches Unternehmen hat vom 11. März bis 30. April für die nächsten 7 Jahre die amtliche Genehmigung zur Jagd auf Sattelrobben erhalten, laut „Berliner Umschau“ zu 80% vom norwegischen Staat subventioniert.
Droht in Russland ein Massaker?
Wer die Berichterstattung über die jüngsten Ereignisse in Russland verfolgt hat, dem muss wohl das Blut in den Adern gefroren sein. Um das drohende Blutvergießen noch zu stoppen, wendet sich unser Partner, die Liga für Tierschutzpolitik, mit einem Appell an die Öffentlichkeit - und unterbreitet Präsident Medwedew in einem offenen Brief einen Alternativvorschlag.