AnimalAlliance

Über die Kampagne „Der Jagd ein Gesicht geben“

Füchse in der Mülltonne

Gemeinsam mit AnimalAlliance und weiteren Organisationen startet Wildtierschutz Deutschland im Oktober eine Gegenkampagne zur Image-Offensive deutscher Jagdverbände. Offengelegt werden sollen die Störung des ökologischen Gleichgewichts durch die Jagd, das durch Fallenjagd und Haustierabschuss entstehende Leid sowie eine fortwährende Täuschung der Öffentlichkeit durch die Jagd-PR. Eine Pressemitteilung von Lovis Kauertz.

Die Jagd hat ein Image-Problem. Ihr Präsident, der CDU-Abgeordnete Hartmut Fischer hat es auf der letzten Bundesversammlung der deutschen Jäger deutlich gemacht. Die Menschen verstehen nicht, warum Tiere in Fallen qualvoll leiden müssen, warum es ausschließlich noch Jägern erlaubt ist, mit Blei die Umwelt zu vergiften und sie verstehen nicht, warum ihre vierbeinigen Familienmitglieder von Freizeitjägern erschossen werden.

Während Fischers Deutscher Jagdschutzverband plant, mit „emotionalen Bildern“ gegenzusteuern, macht der Bayerische Jagdverband nun Nägel mit Köpfen: Seit Ende September geht er bayernweit mit Plakaten in die Offensive. Da mag der Landwirt seinen Jäger, weil dieser „Lebensraum schafft“, es soll über Brauchtum und „Jagdkultur“ informiert werden und über die Sicherung der Verkehrswege durch Jäger.

In Zusammenarbeit mit AnimalAlliance und weiteren Natur- und Tierschutzorganisationen startet Wildtierschutz Deutschland zur gleichen Zeit eine Aufklärungskampagne, welche ein anderes Gesicht der Jagd in Deutschland offenlegt: die Störung des ökologischen Gleichgewichts, Tierquälerei bei der Jagdhundeausbildung und im Rahmen der täglichen Jagdausübung und die Täuschung der Öffentlichkeit durch wissenschaftlich lange widerlegte Argumente.


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